BERLIN – Bei der Stromerzeugung in Deutschland ist der Anteil erneuerbarer Energien in diesem Jahr stark gestiegen. Er lag nach vorläufigen Zahlen bei 33,1 Prozent nach 29,0 Prozent im Jahr 2016, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Mittwoch mitteilte. Aus Stein- und Braunkohlekraftwerken kamen demnach 37,0 Prozent des Stroms, ein Rückgang um 3,3 Prozentpunkte.

Gaskraftwerke hatten einen Anteil von 13,1 Prozent (Vorjahr: 12,5 Prozent), die Kernkraft von 11,6 Prozent (Vorjahr: 13,0 Prozent). Die Zahlen zeigten, dass die erneuerbaren Energien „auf dem Sprung sind, die Nummer eins in der Bruttostromerzeugung zu werden“, sagte BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer in Berlin.