Bitcoin: Angst vor Volatilität bremst Verwendung im Alltag

Bitcoin: Angst vor Volatilität bremst Verwendung im Alltag

Von Karolin Rothbart, dpa-AFX Kryptowährungen faszinieren nicht mehr nur Hobbyprogrammierer und experimentierfreudige Privatanleger. Auch in der etablierten Finanzwelt ist digitales Geld ein großes Thema - ein Bitcoin kostet mehr als 2000 Dollar. Doch alltagstauglich ist digitales Geld nur bedingt. Frankfurt (dpa) - «Warum nicht gleich in Schweinehälften», schrieb ein Leser ins Kommentarforum von «t3n». Das Online-Magazin mit Sitz in Hannover hatte kurz zuvor mitgeteilt, als erster deutscher Arbeitgeber seine Mitarbeiter zum Teil in Bitcoins auszahlen zu wollen. Keine große Summe, lediglich so viel, dass man es sich einmal im Monat in einem ausgewählten Café oder Burger-Laden gut gehen lassen konnte. Im Vergleich zum...

25-05-2017

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Vision 2030: Wirtschaftlicher Umbau soll Saudi-Arabien bedeutungsvoll erhalten

Vision 2030: Wirtschaftlicher Umbau soll Saudi-Arabien bedeutungsvoll erhalten

Riad (dpa) - Mit dem wohl größten Wirtschaftsumbau der Geschichte will sich Saudi-Arabien in den nächsten Jahren unabhängiger vom Öl machen. Umgerechnet soll der staatliche Investitionsfond der «Vision 2030», über den die Ökonomie des Landes auf neue Standbeine gestellt werden soll, auf mehr als 1500 Milliarden Euro anwachsen. Bei dem vor einem Jahr vorgestellten Projekt stehen unter anderem der Ausbau Erneuerbarer Energien, die Modernisierung der Industrieproduktion und Investitionen im IT-Bereich im Mittelpunkt. Auch im Tourismus sieht die Wüstenmonarchie Potenzial für neue Einnahmequellen. Experten zufolge wäre es schon ein großer Erfolg, wenn nur ein Teil der hochgesteckten Ziele erreicht würde. Die saudische Wirtschaft leidet...

23-05-2017

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Fair Trade: Wuppertaler Unternehmen will Marktnische ausfüllen

Fair Trade: Wuppertaler Unternehmen will Marktnische ausfüllen

Von Ulrike Hofsähs, dpa Die früheren Kolonialwaren sind heute die Klassiker des fairen Handels: Kaffee und Kakao. Das Handelshaus Gepa kauft bei Kleinbauern in den Ländern des Südens. Noch sind fair gehandelte Produkte aber eine Nische in deutschen Supermärkten. Wuppertal (dpa) - Gustavo aus Mexiko meldete sich am Telefon, der Kaffeebauer wollte 25 Tonnen Kaffee aus einem Bergdorf nach Deutschland verschicken. Doch wie kommt der Kaffee aufs Schiff, und wie werden die komplizierten Exportpapiere ausgefüllt? «Wir haben eine Woche am Telefon gesprochen und Faxe geschickt», erzählt Kleber Cruz Garcia von dem Anruf, der Kaffee-Experte beim Fairhandelshaus Gepa in Wuppertal. Schon bald habe...

17-05-2017

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G7: Lediglich Minimalkonsens unter Finanzministern und Notenbanken

G7: Lediglich Minimalkonsens unter Finanzministern und Notenbanken

Die USA bleiben stur. Wie schon im Kreis der größten Industrie- und Schwellenländer verhindert Washington auch im westlichen G7-Bündnis ein Votum für den Freihandel. Den Streit entschärfen sollen nun die Staats- und Regierungschefs - spätestens beim G20-Gipfel Anfang Juli. Bari (dpa) - Die Top-Wirtschaftsmächte streiten weiter über eine gemeinsame Handelspolitik. Die USA blockierten auch beim Treffen der G7-Gruppe der führenden westlichen Industrieländer ein klares Bekenntnis zu freiem Handel und gegen Marktabschottung. Die G7-Finanzminister und -Notenbankchefs verständigten sich am Samstag in Bari nur auf einen Minimalkonsens. In der G7-Abschlusserklärung hieß es äußerst knapp: «Wir arbeiten daran, den Beitrag des Handels für unsere Volkswirtschaften zu stärken.» Das ist...

16-05-2017

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Neue Seidenstraße: China will Milliarden in Infrastruktur von morgen investieren

Neue Seidenstraße: China will Milliarden in Infrastruktur von morgen investieren

China hat die Welt für seine Initiative einer «Neuen Seidenstraße» nach Peking eingeladen. Milliarden sollen in Straßen, Häfen und Zugstrecken investiert werden. Der Gipfel beginnt aber mit Streit. Peking (dpa) - Kurz vor dem Gipfel für die Entwicklung einer «Neuen Seidenstraße» in Peking herrschte am Samstag noch Uneinigkeit über eine gemeinsame Erklärung zum Handel. Vertreter aus mehr als 100 Ländern, darunter rund 30 Staats- und Regierungschefs, sind zu dem Treffen am Sonntag und Montag in die chinesische Hauptstadt gereist. Die Teilnehmer wollen über die chinesische Initiative für den Bau von Wirtschaftskorridoren entlang der antiken Handelsrouten beraten, die Asien, Afrika und Europa über...

15-05-2017

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Solarworld: Waterloo für Staatsdiktate in der Industriepolitik

Solarworld: Waterloo für Staatsdiktate in der Industriepolitik

Solarworld sieht keine Chance mehr, die eigene Krise zu überleben. Nach der Ankündigung eines Insolvenzantrages sind viele Fragen offen. Für die Betroffenen wichtig: Was wird aus den noch rund 3000 Jobs? Bonn (dpa) - Der Solartechnik-Hersteller Solarworld wird im Laufe des Donnerstags den erwarteten Insolvenzantrag stellen. Wie ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstag sagte, werde der Antrag in den nächsten Stunden beim zuständigen Amtsgericht eingereicht. Solarworld hatte am Mittwochabend überraschend - aber nicht völlig unerwartet - eingeräumt, keine Zukunft für das überschuldete Unternehmen mehr zu sehen und einen Insolvenzantrag angekündigt. Für die rund 3000 Mitarbeiter beginnt nun eine Zeit der Ungewissheit. Der...

12-05-2017

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